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Die 15 besten Reiseapps

Im Zeitalter der Smartphones sind Reiseführer schon fast veraltet.  Warum ein schweres Buch mitnehmen, wenn es auch mit einer App auf dem Smartphone geht? Hier eine Auswahl von 15 guten Applikationen, die bei Antritt einer Reise auf keinem Smartphone fehlen sollten. Zumindest nach unserer Meinung. Wenn Ihr noch andere Apps habt, die Ihr nutzt lasst es uns wissen.

Trover

Trover ist besonders bei der Reiseplanung hilfreich. Hier können tolle neue Orte auf der Welt gefunden werden. Sehr anschaulich, da die einzelnen Bilder auf einer Karte verlinkt sind. Dazu gibt es auch immer eine kurze Beschreibung des Ortes („discovery“).

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Gogobot

Gogobot ist eine App, die Informationen zu Aktivitäten, Unterkünften und Restaurants in Städten gibt. Die Auswahl erfolgt durch Anwohner, die die Orte meist dringend empfehlen.

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Unesco World Heritage Sites

Diese App bietet eine Übersicht über die Gegenden, die zum Weltkulturerbe zählen. Man kann entweder direkt nach einem Ziel suchen oder auf der Weltkarte stöbern. Man kann auch eine persönliche Liste mit sehenswerten Orten erstellen.

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Around me

Die Funktion von Around Me steckt bereits im Namen: Mit dieser App lassen sich leicht Bars, Restaurants, Banken, Hostels und vieles mehr „um einen herum“ finden.

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Skyscanner

Auch bei Skyscanner ist der Name Program: Die App eignet sich sehr gut um Flüge zu vergleichen, aber nicht nur der Himmel  kann abgesucht werden, auch Hotels und Mietwagen können hier verglichen werden.

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Rome2Rio

Rome2Rio bringt einen nicht nur von Rom nach Rio, sondern schlägt für Routen von Stadt zu Stadt verschiedene Transportmittel mit Fahrtzeiten vor.

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Couchsurfing

Für weltoffene Leute die nicht so viel Geld für ihre Unterkunft ausgeben möchten ist couchsurfing eine gute Option. Die App hilft dabei Leute zu finden die ihr Sofa gratis zur Verfügung stellen und ihre Reisetipps teilen wollen.

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Agoda

Für Asienreisende ist diese App eine absolute Goldgrube. Hostels findet man dort oft günstiger als bei Hostelbookers oder bei Booking.com

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Airbnb

Airbnb gibt einen Überblick über Übernachtungsmöglichkeiten. Mit 190 Ländern, 34000 Städten und insgesamt 500.000 Einträgen ist für jeden was dabei.

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XE Currency

Dieser praktische Währungsrechner ermöglicht es auch offline Geld umzurechnen und so den Überblick über die Finanzen zu behalten.

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Metro

Diese App ist besonders für Großstädte ein Muss. Sie bringt einen sicher durch den Dschungel des öffentlichen Nahverkehrs und das in 400 verschiedenen Städten.

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Photoshop Express

Wenn auch die Handyfotos bereits professionell aussehen sollen, ist diese App ein nettes Spielzeug für die Reise.

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Waze

Diese App eignet sich besonders bei Roadtripps oder bei Reisen mit dem Auto. Die Nutzer teilen hier realistische Fahrtzeiten mit  (basierend auf dem aktuellen Verkehr) und stellen auch die Preise der Tankstellen in der Nähe ein.

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Dropbox

Um nicht immer alle wichtigen Dokumente als Kopie mittragen zu müssen eignet sich der Onlinespeicher Dropbox hervoragend um elektronische Kopien zu speichern. Ein netter Nebeneffekt: Durch die automatische Synchronisation mit dem Laptop/ Tablet muss man sich nicht alles selbst per E-mail schicken.

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Tripit

Diese App generiert eine Reiseübersicht. Sie durchsucht alle Buchungsbestätigungen und erstellt daraus einen Überblick. Man kann sich auch Erinnerungen zuschicken lassen.

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Campen in Australien: Was ist möglich?

Camping ist in Australien deutlich einfacher als bei uns in Deutschland. Zum Teil mag es an der Größe des Landes liegen, zum Teil aber auch daran, dass die Australier eine „outdoor Nation“ sind und die Leute viel öfter zum Campen fahren.

Man hat die Qual der Wahl: ein ganz „natürliches“ Erlebnis (das sogenannte wild campen), die Übergangslösung: wenigstens ein Platz mit Toilette, oder der Luxus eines Campingplatzes, obwohl hier auch wieder differenziert werden muss. (Zwischen den Campingplätzen mit Dusche und WC oder den Campingplätzen mit Internet, Strom und allem, was das Herz sonst noch begehrt.) Im Folgenden ein paar Worte und Tipps zu den genannten Optionen:

„wild campen“

Das Schlafen in der Wildnis Australiens ist ein spannendes und schönes Erlebnis. Kostenlos hat man die Möglichkeit der Natur ganz nahe zu kommen und klare Sternenhimmel weit abseits von jeglicher Zivilisation zu bestaunen. Beachtet werden sollte hierbei allerdings, dass das unbefugte Übernachten auf Privatbesitz nicht gestattet ist. Auch Müll sollte nirgendwo zurückgelassen werden. Mit etwas Glück findet man auch einen Rastplatz, auf dem man übernachten kann und dann gleichzeitig auch ein Plumpsklo zur Verfügung stehen hat. Besonders in den dünn besiedelten Gegenden Australiens bleibt manchmal nicht viel anderes übrig als sich ca. 100 Meter von der Straße entfernt hinzustellen und zu übernachten.

Wen diese Möglichkeit reizt, der sollte über den Camps 7 Führer (kann am besten vor Ort gekauft werden, ist aber auch bei Amazon oder dem Buchhändler Ihres Vertrauens erhältlich) oder die passende App nachdenken, da diese einen zu den entlegensten Orten führt und auch Auskunft darüber gibt, ob der gewählte Schlafplatz kostenpflichtig ist oder nicht.

Campen in Nationalparks

In Australien bietet sich in vielen Nationalparks die Möglichkeit in gekennzeichneten Bereichen zu übernachten. Diese Stellplätze werden mit einer Gebühr von 5-10$ berechnet. In manchen Gegenden kann der Preis auch auf bis zu 25$ steigen, so etwa am Ayers Rock. Nachgeprüft wird in den oftmals abgelegenen Gegenden selten. Der Ehrlichkeit halber sollte die Gebühr, die zur Instandhaltung des Parks genutzt wird, aber in der dafür vorgesehenen „honesty box“ (eine Art Briefkasten) bezahlt werden. Hier findet sich eigentlich immer ein Plumpsklo, fließend Wasser gibt es allerdings nicht an allen Stellplätzen und Frischwasser sollte daher mitgeführt werden. Der Natur kommt man so immer noch sehr nahe und oft teilt man sich diese Plätze auch nur mit wenigen anderen Campern.

Campen auf kleinen Campingplätzen etwas außerhalb

In Australien verfügen viele kleine Orte über eigene Campingplätze. Diese liegen oft sehr schön an kleinen Flüssen oder mit Blick auf das Meer. Hier kann man in gemütlicher und meist überschaubarer Runde die Nacht verbringen und hat eine Toilette und eine Dusche zur Verfügung. Manche dieser kleinen Plätzen sind sogar mit ihren eigenen Pools ausgestattet und stehen den großen Holiday Parks in fast nichts nach. Die Preise schwanken hier zwischen 10 und 20$ pro Person pro Nacht und liegen also immer noch deutlich unter den Hostelpreisen. Diese Plätze bieten eine gute Mischung aus Naturnähe und Zivilisation, besonders wenn man nach ein oder zwei Nächten in der freien Natur wieder das Bedürfnis nach einer warmen Dusche hat.

Campen auf Holiday Parks

Diese Variante ist die teuerste, zugleich aber auch die luxuriöseste. Wer neben einer Dusche auch eine Waschmaschine vermisst oder die E-mails abrufen möchte, der ist hier gut aufgehoben. Oft gibt es Internet, das zusätzlich zur Miete hinzugebucht werden kann und auch Strom zum Aufladen der elektronischen Geräte kann hier bekommen werden. Der deutlich höhere Preis (zwischen 20 und 35$ pro Person pro Nacht) ist aber nicht die einzige Einschränkung. Wenn man sich für einen Holiday Park entschieden hat, steht man oft dicht an dicht mit den Nachbarn. Im Vergleich zur Weite Australiens kann dies zwar beklemmend wirken, mag den ein oder anderen aber auch beruhigen, da die Geräusche eines Campingplatzes vertrauter sind als die nächtlichen Geräusche weit ab von jeder Zivilisation. Bei einem längeren Aufenthalt kann es auch durchaus sein, dass sich eine Mitgliedschaft bei Big4 oder Top Tourist Parks lohnt. Mit dieser kann man 10% pro Übernachtung sparen.

Australien: 14.000 Km in zwei Monaten

Hier ein Vorschlag, wie man innerhalb von etwa 2 Monaten möglichst viel von Australien sehen kann. Die Strecke kann sicherlich auch schneller zurückgelegt werden, aber auf lohnende Ausflüge ins Inland sollte nicht verzichtet werden.

Sydney – Brisbane

Start unserer Reise ist Sydney. Da die Reise hier auch wieder aufhört, kann man das Sightseeing entweder vor oder nach der Rundreise unternehmen. So spart man sich übrigens auch die one way fee, die viele Wohnmobilvermieter erheben.

Sydney view from Zoo

Von Sydney geht es erst einmal Richtung Norden. Die Route führt immer am Meer entlang. Wenn man sich etwa vier Wochen Zeit nimmt um bis nach Brisbane zu fahren, hat man auf jeden Fall viel Zeit, um sich die Küste, aber auch das Landesinnere anzusehen. Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein Abstecher zu den schönen Dangar Falls, die etwa auf der Hälfte der Strecke liegen. (Man fährt etwa 2.5 Stunden ins Landesinnere, aber die Fahrt lohnt sich! Das Wasserschauspiel ist wirklich imposant und man kann dort sehr schön spazieren gehen.) Die Fahrten ins Inland lohnen sich und auch die kurvigen Straßen sind manchmal ein Erlebnis für sich.

Die Campingplätze kann man sich zum Beispiel morgens schon raussuchen und dann gezielt ansteuern. Die Preise variieren ziemlich. Auf den größeren Pläzen kann es je nach Saison auch schon recht teuer werden. Ob sich ein Campingführer lohnt, hängt von der Dauer der Reise ab. Man hat entweder die Möglichkeit einen „Camps“ Führer zu kaufen (50 AUD, etwa 35 Euro) oder sich die App für 40 AUD (etwa 28 Euro) herunterzuladen. Dies spart unter Umständen wirklich viel Geld und es gibt traumhafte Plätze mit Meeresblick, die man aber auch so finden kann.

Brisbane – Townsville

Für diese Strecke kann man etwa 2 Wochen einkalkulieren. Zwischendurch ist diese Strecke allerdings nicht so ansprechend, da einfach nichts los ist! Es gibt aber auch wirklich schöne Gegenden, wegen derer sich die Fahrt lohnt. Zum Beispiel Fraser Island und die Whitsunday Islands. Eine 2 Tages Segeltour zu den Whitsundays ist zwar ein teurer Spaß ist, so kommen Segelfans aber auf jeden Fall auf ihre Kosten und die Farbe des Meeres ist wirklich beeindruckend.

Wer schon immer den Traum vom Great Barrier Reef hatte, sollte auf jeden Fall vorher noch einen Abstecher nach Cairns machen und von dort aus zum Schnorcheln aufbrechen.

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Townsville – Ayers Rock

Von Townsville geht es direkt ins Outback, ein absolutes Muss für eine Australienreise. Ob man bis zum Ayers Rock fahren will, muss man sich überlegen. Es ist ziemlich anstrengend, da man innerhalb von 6 Tagen etwa 4500 km fährt und es während des australischen Sommers ziemlich heiß ist. Hier ist ein zweiter Fahrer wirklich Gold wert, denn die Strecke lohnt sich. Es gibt auch links und rechts wieder tolle Abstecher. Wenn man es sich leisten kann, kann man die Strecke natürlich auch fliegen und sich den beeindruckenden Ayers Rock ansehen ohne so lange im Auto oder Wohnmobil zu sitzen.

Ayers Rock – Adelaide

Danach geht es weiter in den Süden bis nach Adelaide. Allein für die Great Ocean Road zwischen Adelaide und Melbourne lohnt es sich, aber auch ein Zwischenstopp in Coober Pedy sollte eingelegt haben. Die fast vollständig unterirdisch aufgebaute Stadt lockt mit einer Übernachtung in einer der zahlreichen Höhlenwohnungen.

Adelaide – Melbourne

Die Great Ocean Road ist ein Erlebnis für sich. Hier längs zu fahren macht echt Spaß. Auch hier ist ein zweiter Fahrer von Vorteil, einfach damit beide zwischendurch die tolle Landschaft bestaunen können. CNN hat diese Strecke sogar als eine der Top 10 Straßen der Welt bezeichnet.
Die Welt hat sich ebenfalls mit der Great Ocean Road beschäftigt und einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht.
http://www.welt.de/reise/Fern/article130188357/Auf-der-Great-Ocean-Road-via-Altona-nach-Adelaide.html

12 apostels

Melbourne – Canberra – Sydney

Von Melbourne geht es über Australiens Landeshauptstadt Canberra zurück an die Küste, um wieder nach Sydney hochzufahren. Auch hier gibt es wieder tolle Abstecher von der Route wie etwa Jervis Bay. Für diese Strecke sollte man auch noch einmal etwa zwei Wochen einplanen.

Wenn man es mit einer Liste von buzzfeed (http://www.buzzfeed.com/tourismaustralia/11-incredible-places-in-australia-you-must-visit-and-how-to) abgleicht, so führt einen diese Route an etwa der Hälfte der aufgeführten Top 11 Sehenswürdigkeiten vorbei. Die Liste bietet auch noch mehr tolle Tipps, die nicht auf der vorgeschlagenen Route liegen.