Global Campers is flying high!

Das Global Campers Team wurde von dem dem benachbarten Ballonunternehmen Ballooning Canterbury zu einer Ballonfahrt über die Canterbury Plains eingeladen. Das Team hatte ein unvergessliches Erlebnis und schwärmt immer noch von dem einzigartigen Erlebnis. Nachfolgend ein Bericht unseres Erlebnisses.

Los ging es für uns Samstag morgens/nachts um 3:30 Uhr, denn da hat der Wecker geklingelt. Die besten Bedingungen für eine Ballonfahrt herrschen früh morgens und aus diesem Grund heißt es früh raus aus den Federn. Wir mussten um 5:30 Uhr in Darfield sein, das ca. 45 Minuten außerhalb von Christchurch liegt. Nicht unerwähnt soll hier bleiben, dass wir erst im dritten Anlauf geflogen sind, da die Wetterbedingungen davor nie optimal waren. Daher direkt der Hinweis sollten Sie eine Ballonfahrt planen rechnen Sie lieber zwei bis drei Tage dafür ein. P1030612Sie wollen sich nicht auf etwas freuen, aber dann aufgrund des Heimfluges oder der weiteren Zeitplanung darauf verzichten müssen. Die Gegend rum und Christchurch hat einiges an Unternehmungen zu bieten – sprechen Sie uns einfach darauf an.

Um 05.30 Uhr fanden wir uns dann, noch etwas verschlafen, am Treffpunkt in Darfield ein wo uns unser Ballon Kapitän Michael und seine Assistentin Kelly mit einem strahlenden Lächeln, topfit und enthusiastisch begrüßten. Vom Treffpunkt in Darfield ging es mit dem Bus und dem Equipment auf dem Anhänger weiter zum Abflugort. Dort angekommen wurde zuest der Korb als vom Anhänger gelassen. Sowohl beim Aufbau als auch beim Abbau werden alle Teilnehmer involviert. Es heißt also nicht nur genießen, sondern auch etwas anpacken. Daher empfehlen wir für Morgenmuffel einen Kaffee auf dem Weg zu trinken. Als nächstes testete Michael den essensiellsten Part des Ballons – die Gasflasche. Dies führte direkt zum ersten WOW Effekt des Tages, als ein gelb-rotes Feuer die Dunkelheit erhellte. P1030601Anschließend wurde der Ballon entfaltet und mit Sicherheitshaken am Korb befestigt. Mittels zwei großer Ventilatoren wurde Luft in den Ballon geblasen um ihn für die Gaszufuhr vorzubereiten. Als der Ballon größer und größer wurde kam das zweite WOW des Tages über unsere Lippen. Wenn Sie noch nie einen Ballon aus der Nähe gesehen haben werden auch Sie beeindruckt über die Größe des Ballons sein. Ich kann Ihnen versichern, dass Sie von untern aus oben im Himmel nur halb so groß aussehen. Voller Spannung, aber immer noch mit Respekt und Nervosität,  durften wir dann in den Ballon klettern. Es ging los..! Der Ballon füllte sich langsam mit Gas und schon bald stieg der Ballon langsam in die Luft. Die letzte Leine wurde von Kelly losgelassen und langsam bewegte sich der Ballon in die Höhe. Ehe wir uns versahen schwebten wir weit über den Canterbury Plains und Sie müssen sich nun vorstellen wie viele WOWS gefallen sind bis zur Landung. Denn diese alle aufzuzählen würde Ihre Geduld auf die Probe stellen. Die Aussicht war einfach gigantisch!

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Wir konnten meilenweit sehen und die Ruhe und Friedlichkeit der Landschaft genießen.  Hoch über den Wolken hatten wir einen grandiosen Ausblick auf die Southern Alps und Mount Cook, die landwirtschaftliche geprägte Gegend um Christchurch und etliche Tiere, die irritiert auf das unbekannte Flugobjekt reagierten. Die Wolken näherten sich von Westen her und wir konnten sie beinahe berühren. Während des Fluges erzählte uns Michael über die neuseeländische Landwirtschaft und zeigte uns die verschiedenen Produktionsstätten.IMG_0876Unser Pilot drehte den Balloon in der Luft, so dass jeder die 360 Grad Aussicht genießen konnte. Zwischendurch wurden Gruppenfotos mit den verschiedenen Panoramen geschossen, die man sich auf der Facebookseite anschauen kann. Schon viel zu schnell, stand die Landung bevor und Michael suchte einen geeigneten Landeplatz. Nach einer ca. 5 minütigen Suche musste ein Acker für unsere Landung herhalten. Wir gingen in die vorher einstudierten Landepositionen und machten uns auf eine unsanfte Landung gefasst, da der Ackerboden nicht gerade weich aussah. Zu unserer Überraschung war es aber eher ein Gleiten, das uns wieder auf den Boden brachte. Als wir alle heil aus dem Ballon gestiegen waren, ging es wieder an die Arbeit. Der Ballon musste ja noch gefaltet und verpackt werden. Mit vereinten Kräften halfen wir die Ausrüstung wieder zu verstauen und unsere Anstrengungen wurden auch sogleich belohnt: Kelly hatte Sekt und Snacks für uns vorbereitet. Bei einem netten Plausch lernten wir, dass Piloten von Heißluftballons nach der Landung immer ein Glas Sekt trinken, um die sichere Landung zu feiern. Diese Tradition geht auf die erste Heißluftballonfahrt in Frankreich zurück, nach der die Piloten Sekt tranken, um die sichere Landung zu feiern. Danach ging es wieder zurück nach Darfield. So waren wir nach einem aufregenden Morgen um 10:00 Uhr wieder zu Hause, wo der ein oder andere von uns direkt wieder ins Bett ging.

Abschließend kann man nur sagen, dass die Heißluftballoonfahrt mit Ballooning Canterbury ein unvergeßliches Erlebnis war. Es war für uns die erste Heißluftballonfahrt und wir hatten davor doch  kleine Bedenken wegen der Höhe, dem Wackeln und der Sicherheit. Doch wir waren überrascht wie ruhig und reibungslos der Flug und die Landung verliefen. Es ist tatsächlich eher ein Schweben über den Wolken. Die Professionalität und die Erfahrung Michaels gab uns des weiteren die nötige Sicherheit um den Flug sorgenfrei genießen zu können. Hier nochmal ein riesen Dankschön an die gesamte Crew von Ballooning Canterbury für die einmalige Gelegenheit!

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