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Aktivitäten in Sydney

Das Sydney mehr zu bieten hat als nur das Opernhaus ist vielen bekannt. Doch oft beschränkt gibt es auf die Frage “was denn noch?” als Antwort Bondi Beach. Es gibt aber noch wesentlich mehr in Sydney. Wir haben eine Zusammenstellung von einigen Aktivitäten erstellt von denen wir finden, dass die ein oder andere in einen Sydney Besuch eingebaut werden sollte.

Bondi Beach

Wir haben die Aktivitäten in verschiedene Kategorien unterteilt. Sollten Sie etwas sportliches suchen empfiehlt sich beispielsweise Surfen lernen am Bondi Beach, eine Kajaktour durch den Hafen oder eine geführte Klettertour auf die Harbour Bridge. Spektakulärer Ausblick auf die Stadt ist hier garantiert. Die Brückentour wird zu den verschiedensten Tageszeiten angeboten. Ein Video, das Lust auf den „climb“ macht, finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=vsucjnJMioc .
Wer seine Laufschuhe dabei hat, kann auch am City to Surf Fun Run teilnehmen und die 14 Kilometer bis zum Strand mit den vielen anderen Teilnehmern zurücklegen.

Wer es lieber etwas weniger aktionreich mag, aber dennoch sportlich unterwegs sein möchte, der kann einen der zahlreichen Walks unternehmen. Verschiedene Optionen sind ein Spaziergang über die Harbour Bridge, durch den Botanischen Garten oder durch den Hyde Park.Hyde Park

Eine Tagestour ist der Bondi to Cogee Coastal Walk mit Bootsfahrt auf der Sie eine einzigartige Sicht auf Sydney haben (Sydney Bushes and Beaches Tour). Auch der Weg bis zur Spitze des „Observatory Hill“ mit den beeindruckenden Ausblicken auf die Harbour Bridge ist den Anstieg wert und insgesamt ist es ein tolles Erlebnis Sydney auf eigenen Füßen zu erkunden, da man so die Stimmung der Stadt aufsaugen kann. Wen es noch mehr in die Natur zieht, der kann im Royal National Park, etwa eine Stunde südlich von Sydney gelegen, durch den Regenwald wandern.

Durch den Hafen bietet sich in Sydney auch auf jeden Fall eine Bootsfahrt an. Ob es eine Tour auf einem nachgebauten Großsegler sein soll, man die Fähre nach Manly nimmt oder ob man eine private Bootstour mit maximal 12 Personen macht, all diese Optionen ermöglichen einen ganz anderen Blick auf die Stadt.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen der Sydney Tower, von dem aus man einen ausgezeichneten Blick über die Stadt hat, die Art Gallery auf NSW, in der moderne Kunst ausgestellt wird, Die Paddington Markets, die jeden Samstag stattfinden, der Taronga Zoo und das Sydney Aquarium.

Taronga Zoo

Für die Gourmets gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten Essen zu gehen. Ob es einen nach Darling Harbour verschlägt, man in Chinatown günstig essen will oder ob man die Känguru und Krokodilpizza im Australian Hotel probiert, es kommt sicherlich jeder auf seine Kosten. Auch in Surry Hills kommt so manch einer auf den Geschmack.
Ein Tipp: Die Bourke Street Bakery, vor der sich sogar Warteschlangen bilden.
Wer abends gerne noch ein Bier trinken gehen möchte, kann eine Razorhurst Bar Tour machen oder den „Rocks District“ erkunden. Eine Touristenattraktion unter den Restaurants stellt Harrys’s Cafe De Wheels dar, in dem auch schon Frank Sinatra gegessen hat.

Eine weitere Empfehlung ist das YHA in Sydney, der Ausblick von der Dachterasse ist einfach spitze! Auch Cockatoo Island ist ein guter Platz um zu übernachten. Hier gibt es einen Campingplatz, auf dem gezeltet werden kann und die Aussicht von der Insel auf die Stadt ist grandios.

All oben genannten Aktivitäten können eigentlich immer gemacht werden. Natürlich gibt es aber auch ein paar Aktivitäten und Festivals, die leider nicht jeder in seine Urlaubsplanung einbeziehen kann. Zum Beispiel das Vivid Sydney Festival, bei dem Licht und Musik die ganze Stadt verändern, das immer im Mai stattfindet. Ein tolles Event in der Weihnachtszeit ist das Weihnachtslieder singen im Botanischen Garten. Lauschen Sie beim Kerzenschein den Weihnachtsliedern oder singen Sie selbst mit! Auch Silvester ist ein ganz besonderes Erlebnis in Sydney. Ein kleiner Bonus: Sie sind mitunter die ersten auf der Welt, die in das neue Jahr starten und Sie müssen sich nicht wie in Deutschland die Füße abfrieren!
Ein farbenfrohes Spektakel ist auch das Mardi Gras Festival, welches von Februar bis März stattfindet und (ähnlich wie der Christopher Street Day in New York) ein Festival für Schwule und Lesben ist, welches mit seinen Paraden jedes Jahr unzählige Besucher anlockt.

 

Australien: 14.000 Km in zwei Monaten

Hier ein Vorschlag, wie man innerhalb von etwa 2 Monaten möglichst viel von Australien sehen kann. Die Strecke kann sicherlich auch schneller zurückgelegt werden, aber auf lohnende Ausflüge ins Inland sollte nicht verzichtet werden.

Sydney – Brisbane

Start unserer Reise ist Sydney. Da die Reise hier auch wieder aufhört, kann man das Sightseeing entweder vor oder nach der Rundreise unternehmen. So spart man sich übrigens auch die one way fee, die viele Wohnmobilvermieter erheben.

Sydney view from Zoo

Von Sydney geht es erst einmal Richtung Norden. Die Route führt immer am Meer entlang. Wenn man sich etwa vier Wochen Zeit nimmt um bis nach Brisbane zu fahren, hat man auf jeden Fall viel Zeit, um sich die Küste, aber auch das Landesinnere anzusehen. Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein Abstecher zu den schönen Dangar Falls, die etwa auf der Hälfte der Strecke liegen. (Man fährt etwa 2.5 Stunden ins Landesinnere, aber die Fahrt lohnt sich! Das Wasserschauspiel ist wirklich imposant und man kann dort sehr schön spazieren gehen.) Die Fahrten ins Inland lohnen sich und auch die kurvigen Straßen sind manchmal ein Erlebnis für sich.

Die Campingplätze kann man sich zum Beispiel morgens schon raussuchen und dann gezielt ansteuern. Die Preise variieren ziemlich. Auf den größeren Pläzen kann es je nach Saison auch schon recht teuer werden. Ob sich ein Campingführer lohnt, hängt von der Dauer der Reise ab. Man hat entweder die Möglichkeit einen „Camps“ Führer zu kaufen (50 AUD, etwa 35 Euro) oder sich die App für 40 AUD (etwa 28 Euro) herunterzuladen. Dies spart unter Umständen wirklich viel Geld und es gibt traumhafte Plätze mit Meeresblick, die man aber auch so finden kann.

Brisbane – Townsville

Für diese Strecke kann man etwa 2 Wochen einkalkulieren. Zwischendurch ist diese Strecke allerdings nicht so ansprechend, da einfach nichts los ist! Es gibt aber auch wirklich schöne Gegenden, wegen derer sich die Fahrt lohnt. Zum Beispiel Fraser Island und die Whitsunday Islands. Eine 2 Tages Segeltour zu den Whitsundays ist zwar ein teurer Spaß ist, so kommen Segelfans aber auf jeden Fall auf ihre Kosten und die Farbe des Meeres ist wirklich beeindruckend.

Wer schon immer den Traum vom Great Barrier Reef hatte, sollte auf jeden Fall vorher noch einen Abstecher nach Cairns machen und von dort aus zum Schnorcheln aufbrechen.

Whitsunday beach)

Townsville – Ayers Rock

Von Townsville geht es direkt ins Outback, ein absolutes Muss für eine Australienreise. Ob man bis zum Ayers Rock fahren will, muss man sich überlegen. Es ist ziemlich anstrengend, da man innerhalb von 6 Tagen etwa 4500 km fährt und es während des australischen Sommers ziemlich heiß ist. Hier ist ein zweiter Fahrer wirklich Gold wert, denn die Strecke lohnt sich. Es gibt auch links und rechts wieder tolle Abstecher. Wenn man es sich leisten kann, kann man die Strecke natürlich auch fliegen und sich den beeindruckenden Ayers Rock ansehen ohne so lange im Auto oder Wohnmobil zu sitzen.

Ayers Rock – Adelaide

Danach geht es weiter in den Süden bis nach Adelaide. Allein für die Great Ocean Road zwischen Adelaide und Melbourne lohnt es sich, aber auch ein Zwischenstopp in Coober Pedy sollte eingelegt haben. Die fast vollständig unterirdisch aufgebaute Stadt lockt mit einer Übernachtung in einer der zahlreichen Höhlenwohnungen.

Adelaide – Melbourne

Die Great Ocean Road ist ein Erlebnis für sich. Hier längs zu fahren macht echt Spaß. Auch hier ist ein zweiter Fahrer von Vorteil, einfach damit beide zwischendurch die tolle Landschaft bestaunen können. CNN hat diese Strecke sogar als eine der Top 10 Straßen der Welt bezeichnet.
Die Welt hat sich ebenfalls mit der Great Ocean Road beschäftigt und einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht.
http://www.welt.de/reise/Fern/article130188357/Auf-der-Great-Ocean-Road-via-Altona-nach-Adelaide.html

12 apostels

Melbourne – Canberra – Sydney

Von Melbourne geht es über Australiens Landeshauptstadt Canberra zurück an die Küste, um wieder nach Sydney hochzufahren. Auch hier gibt es wieder tolle Abstecher von der Route wie etwa Jervis Bay. Für diese Strecke sollte man auch noch einmal etwa zwei Wochen einplanen.

Wenn man es mit einer Liste von buzzfeed (http://www.buzzfeed.com/tourismaustralia/11-incredible-places-in-australia-you-must-visit-and-how-to) abgleicht, so führt einen diese Route an etwa der Hälfte der aufgeführten Top 11 Sehenswürdigkeiten vorbei. Die Liste bietet auch noch mehr tolle Tipps, die nicht auf der vorgeschlagenen Route liegen.