Urlaub vom Urlaub gefällig? Wie wäre es mit einem Abstecher nach Samoa?

Foto(2)Der Winter in Neuseeland ist ohne Frage etwas Besonderes und ein Trip in die schneebedeckten New Zealand Alps wunderschön. Wer sich aber für mehrere Monate oder ein ganzes Jahr in Neuseeland aufhält, der sehnt sich ab und an nach Sonne und Temperaturen jenseits der 20° C. Eine gute Möglichkeit, dem Winter zu entfliehen, ist ein kurzer Abstecher ins “heart of polynesia”- nach Samoa.

Flieger nach Samoa gehen von Auckland aus ein- bis zeimal täglich. Hin und zurück ist man mit 300 bis 400 Euro dabei. Die Flugzeit nach Apia, der Hauptstadt, beträgt rund viereinhalb Stunden. Global Campers empfiehlt, den Flug und die Unterkunft getrennt zu buchen, da die Pauschalangebote in der Regel deutlich teurer sind.

Der kleine Inselstaat östlich von Australien hat rund 180.000 Einwohner, ist vergleichbar mit der Größe Luxemburgs und stand bis 1962 unter der Verwaltung Neuseelands. Amtssprache ist Samoanisch und in Teilen Englisch. Die Landeswährung ist der Samoanische Tala (Euro/WST: ~1/3).

Samoa besteht aus zwei Hauptinseln. Die Hauptstadt Apia liegt auf der kleineren, südlichen Insel Upolu. Sie ist stärker bevölkert und beherbergt im Moment noch den Großteil der Touristen. Die größere, nördliche Insel Savai’i ist ursprünglicher. Hier gibt es nur eine einzige Straße entlang der Küste. Der Tourismus steht in weiten Teilen noch ganz am Anfang. Die Menschen leben in den meisten Dörfern nach wie vor in den typischen offenen samoanischen Pfahlbauten. Viele haben das Land noch nie verlassen.

Von Upolu nach Savai’i fährt zwei- bis dreimal täglich eine Fähre. Fußgänger zahlen umgerechnet 4 Euro. Die Überfahrt dauert rund eine Stunde.

Für welche der beiden Inseln man sich auch entscheidet, Samoa besticht durch eine einmalige Gastfreundlichkeit. Hier hat man die Chance, die Kultur und die Menschen ganz unmittelbar zu erleben. Wer eher in einem luxirösen Ressorts unterkommen möchte, sollte Upolu wählen. In der Gegend um Lalomanu, ganz im Süden, gibt es atemberaubende Strände. Allerdings trifft man hier auf mehr Touristen. Wer es ursprünglicher möchte und ein klein wenig das Abenteuer sucht, sollte sich für Savai’i entscheiden.

Global Campers empfiehlt das kleine Dorf Manase im Norden von Savai’i. Vom Fährhafen Salelologa fährt man entweder mit dem Bus rund eine Stunde bis Manase. (Achtung: Abenteuer!) Deutlich bequemer ist es mit dem Taxi. Für 60 – 70 Tala ist man in gut 45 Minuten am anderen Ende der Insel. Wichtig hierbei: Den Preis immer vor der Fahrt mit dem Taxifahrer aushandeln. Samoanische Taxis haben keine Taximeter.

Der Strand von Manase ist wie der von Lalomanu überwältigend. Das Korallenriff, 30 Meter vom Ufer entfernt, lädt zum Tauchen und Schnorcheln ein. Das Wasser ist türkisblau und kristallklar. Der Strand feinsandig und weiß – der typische Südseetraum. Manase verfügt über keine großen Ressorts. Die Unterkünfte sind fast alle familienbetrieben. Die Besucher schlafen in kleinen, hölzernen Pfahlhäusschen direkt am Strand, genannt Fale. Frühstück und Abendessen gibt es im Haupthaus, zum Teil gemeinsam mit der Familie. Ein Beach Fale für zwei bis vier Personen mit Halbpension bekommt man für umgerechnet 40 – 60 Euro pro Nacht.

Wir können vor allem das Tailua Beach Fales wärmstens empfehlen. Es zählt zu den kleinsten Anlagen in Manase. Die Einrichtungen sind einfach aber sauber. Am Sonntag kann man die Familie in die Kirche begleiten. Der typisch samoanische Brunch im Anschluss ist weltklasse. Titi und ihre Familie sorgen dafür, dass der Aufenthalt auf Samoa ein authentisches und einmaliges Erlebnis wird.

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